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1 KG sind ca. 4 - 6 Früchte - je nach Größe der Früchte
Herkunft: Kenia - aus nicht konventionellem Anbau.
Die Avocados kommen hart bei Ihnen an, Sie müssen die Früchte selbst
nachreifen. Je wärmer die Umgebungstemperatur ist, desto schneller reifen die Avocados nach. Reif sind die Avocados, wenn ihr Fruchtfleisch bei leichtem Druck nachgibt. Bei diesen Avocados verfärbt sich nicht die Schale braun-Schwarz, wie bei den üblichen Sorten, deshalb ist der Drucktest hier am eindeutigsten.
Werden zu viele Früchte zeitgleich reif, können Sie diese schälen, in Stücke schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und einfrieren! Haltbarkeit bei kühler Lagerung ca. 10 Tage.
Die Avocado zählt zu den meistverkauften Früchten der Schweiz (BLW). Seit 2022 rangiert sie hierzulande mit rund 15'000 Tonnen pro Jahr auf dem achten Platz. Allerdings steht sie in der Kritik. Diese dreht sich in erster Linie um ihren ungeheuren Durst.
Je nach Sorte und Anbauregion benötigt ein Avocadobaum 500 bis 1500 Liter Wasser, um ein Kilo Früchte hervorzubringen. Das klingt beängstigend. Aber: "Beim Blick auf den Wasserverbrauch ist wichtig zu wissen, wie viel Wasser an einem Ort verfügbar ist und wie wichtig das Wasser dort für andere Zwecke ist", sagt Thomas Bernet. Der promovierte Agraringenieur leitet die Gruppe Wertschöpfungsketten & Märkte beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL. " Problematisch ist der Anbau von Avocado vor allem dann, wenn die Frucht in zu trockenen Gebieten angebaut wird."
Bei der Avocado ist genau das der große Knackpunkt. Viele der Früchte, die in den hiesigen Supermärkten landen, stammen aus solchen zu trockenen Gebieten. "Länder wie Chile und Peru, aber auch Südspanien sind sehr kritisch, was den Avocadoanbau angeht", sagt Bernet. "Die Pazifikküste, wo sich der Avocadoanbau massiv ausgedehnt hat in den letzten Jahren, ist eigentlich eine Wüste, und auch Südspanien leidet chronisch an Wassermangel. Da muss überall bewässert werden – und das Wasser fehlt andernorts, mit nachteiligen Effekten für die lokale Bevölkerung."
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